Sehr spannende und wahrscheinlich "nimmer nicht" endende Diskussionsrunde.
Ich selbst bin auch für so Spielereien wie die unseres Elefantino´s zu haben, dass ich meine Solarladedaten einer Auswertung unterziehen kann. Find ich nur cool
Aber davon mal abgesehen:
Ich betreibe über meine Batterien den Kühlschrank, die Wasserversorgung, etwas LED Beleuchtung und sporadisch mal das Aufladegerät meines Telefons (12V). Mehr habe ich da nicht, brauch ich nicht und will ich auch nicht. Kein Laptop, kein Fernseher.
Meine Erfahrung hat gezeigt, dass ich in den Monaten April bis September / Oktober mit dem Solarstrom dicke bedient bin.
Dabei kann ich als Faustformel sagen, dass wenn die Sonne prall scheint, meine Batterie nur über Nacht entladen wird und am darauf folgenden Tag gegen 13 / 14 Uhr wieder prall gefüllt ist.
Im Winter verlass ich mich nicht auf den Solarstrom, sondern nehme konsequent "den Roten" zur Hilfe.
Das wars quasi schon....kein großes "Gerechne", keine weitere "Analyse". Mag bei mir aber auch daran liegen, dass die Solaranlage bereits montiert war und ich somit keinen Einfluss mehr darauf hatte. Würde ich mir jetzt eine Anlage kaufen wollen, dann würde ich ganz sicher ähnlich wilde Berechnungen wie im Link anstellen wollen.
Mein Fazit:
Jeder muss vor dem Kauf und der Dimensionierung seine Situation selbst analysieren und feststellen was für ein Bedarf vorhanden ist und wie man das dann für sich persönlich decken möchte.
Für die von mir beschriebenen Monate finde ich meine Solarzelle wirklich nützlich. Ohne dieses nette Teil, hätte ich schon manchmal dumm dagestanden.
Mich im Winter (Winter= Kalt, Schnee und Eis vorhanden) rein auf den Solarstrom zu verlassen, wäre schon durch die gegebene Natur der Dinge, fast grober Unfug. Bisher war nämlich unser Dach / die Solarzelle im Winter konsequenter Weise mit Schnee und Eis bedeckt.
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