Mal eine Frage, die ich mir heute morgen stellte: Wie schnell sind in so einem Automotor alle Teile nach dem Kaltstart mit Öl versorgt - dünnflüssiges Öl vorausgesetzt (5W40 z.B.).
Wie lange wartet Ihr, bis ihr losfahrt?
Chester
Mal eine Frage, die ich mir heute morgen stellte: Wie schnell sind in so einem Automotor alle Teile nach dem Kaltstart mit Öl versorgt - dünnflüssiges Öl vorausgesetzt (5W40 z.B.).
Wie lange wartet Ihr, bis ihr losfahrt?
Chester
Geändert von Colonia (04.09.2010 um 22:49 Uhr)
hi chester,
nicht unbedingt fundierte antwort aber....
ich denke und hoffe sofort nach dem anlssen
das wäre sonst ja schon ein risiko.
ich habe im betriebsheft sone Ölfreigabeliste von db und da
sind spezifikationen und temperaturen angegeben.
das nutze ich und ich denke *gut so* :-)
michael
Geändert von Colonia (04.09.2010 um 22:50 Uhr)
Ja Danke Butz, aber 7 Literchen Öl wollen doch bestimmt erst einmal aus der Ölwanne gepumpt werden.
Also ich warte immer so 15 Sekunden bevor ich losfahre.
Chester
Geändert von Colonia (04.09.2010 um 22:50 Uhr)
Hallo,
ein Schmierfilm ist eigendlich schon vor dem Anlassen da. Die heutigen Öle haften sehr gut an den blanken Flächen der Motore.
Man hat also zumindest schon beim Start einen "Notlaufschmierfilm".
Was du meinst ist warscheinlich eher der Öldruck.
Wenn der Motor in Ordnung ist und keine übermässige Toleranzen irgendwo hat, baut sich der Öldruck schon auf wenn der Motor mit dem Anlasser durchdreht.ü
Der volle Öldruck und somit die volle Ölversorgung wird zuletzt an der Nockenwelle aufgebaut sein, da ist der Weg am längsten.
Wenn der Motor nach dem Anspringen die ersten Umdrehungen macht ist aber auch da das Öl angekommen.
Bei kaltem Wetter lass ich den Motor aber auch immer erstmal sicherheitshalber ein paar Sekunden im Leerlauf ohne Last laufen bevor ich losfahre. Ich schätze aber das macht heute wenig aus, die aktuellen Öle sind von der Fließfähigkeit wirklich gut geworden.
Ürigens würde ich mir eher Gedanken machen was nach recht flotter Autobahnfahrt passiert
Der Turbo heizt sich dabei richtig auf, das Öl muss die Hitze aufnehmen und abtransportieren.
"Bläst" man nun bis in die Ausfahrt rein und muss dann gleich anhalten, wird die Ölmenge die bei Leerlaufdrehzahl durch den Turbo gepumpt wird sehr niedrig. Das belastet den Turbo und das Öl enorm.
Darum immer die letzten Kilometer rüber auf die rechte Spur, Tempo reduzieren und gemächlich auf die Ausfahrt zufahren.
Dann ist die Temperatur am Turbo wieder im "humanen" Bereich und die Belastung von Öl und Turbo wird stark reduziert.
Die meisten Motorschäden passieren heute durch gerissene Zahnriemen und ausgelaufene Turbo's.
Motorschäden durch Kaltstartreiber habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen.
Gruß Tom
Geändert von Colonia (04.09.2010 um 22:53 Uhr)
Ja Danke - es spricht der Fachmann. Und Deine Anmerkungen zum Turbo sind mit Sicherheit ein wertvoller Tipp! Also lieber noch mal 1/2 Kilometer mit 2000 "Touren" fahren und nicht in letzter Sekunde an die Tanke und Motor aus.
Chester
Ich kenn das noch so, nach forcierter Autobahnfahrt den Motor noch 1-2 Minuten laufen lassen bevor man ihn abschaltet.
Hat sich bis jetzt bewährt
Thomas
Geändert von Colonia (04.09.2010 um 22:53 Uhr)
Alles Gute
Thomas
"Muskatnuss! Muskatnuss! Herr Müller!"
chester,
da ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, TomB und die anderen haben es schon geschrieben.
vorher kurz und nach langer Fahrt ruhig angehen lassen.
Im Sommer auch gerne gesehen, nach Volllast Fahrt auf dem Acker geparkt und dann mit dem Heißen Turbo das Gras angezündet. Soviel zur Restwärme.
Geändert von Colonia (04.09.2010 um 22:54 Uhr)
Das hab ich selbst schon mal in einer Ferienhaussiedlung in Dänemark geschafft. Uiuiui wurd ich da schnell!
Chester
Geändert von Colonia (04.09.2010 um 22:54 Uhr)
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