Da wir uns jetzt einige Tage nicht gemeldet haben, hier ein kleines Update:
Das Fazit der ersten Woche war: Wetter gut, viel Sehenswertes.
Allerdings kommt jetzt das "Aber".
Nach der Woche wurde das Wetter fast minütlich schlechter. Der Transitverkehr für Fahrzeuge nach und von Sylt wurde wegen Windstärke 10 teilweise eingestellt. Es wurde uns für einen Sommerurlaub einfach zu ungemütlich, so dass wir uns entschieden haben den Norden zu verlassen. Klar, es gibt nur schlechte Kleidung, kein schlechtes Wetter, aber diese Weisheit setzt bei uns im Sommerurlaub mal aus.
Jedenfalls sind wir dann über die A7 bis an den den Bodensee gefahren. Laut dem Wetterbericht sollte das Wetter dort noch am beständigsten und vor allem wärmsten sein (für Deutschland). So war es dann auch.
Die Bodenseeregion kannten wir bis dato nicht. Meine bessere Hälfte wollte jedoch immer mal hin, weil es für uns einen guten Kompromiss darstellte. Man hat Berge und Wasser zusammen.
Wir sind wirklich begeistert! Das Wetter spielt mit, eine Vielzahl von Stellplätzen rund um den See bieten optimale Startpunkte für ausgedehnte Radtouren auf denen es wirklich eine Menge zu sehen gibt.
Gestartet sind wir in Zech, von wo aus man mit dem Rad in die eine Richtung Bregenz und in die andere Richtung die Insel Lindau und Wasserburg wunderbar erreichen kann. Besucht man die Insel Lindau als Paar, dann gebe ich den guten Tipp die Kreditkarte sicher wegzuschließen :-)
Wer eine Affinität zur Fliegerei hat, für den führt kein Weg an Friedrichshafen vorbei. Vom Stellplatz Meersburg ist die Fliegerstadt ebenfalls mit dem Rad gut zu erreichen.
Weiterhin kann man von Meersburg aus mit den Kursschiffen zur Insel Mainau fahren. Sehr zu empfehlen! Insel Mainau ist als Blumeninsel bekannt. Dort gibt es von Mammutbäumen bis hin zu exotischen Schmetterlingen eine tolle Auswahl an Flora und Fauna zu bestaunen. Bei 33 Grad sehr schweißtreibend, aber lohnenswert.
Die Insel Reichenau ist die Oase des Bodensees. Hier gibt es Obst und Gemüse im Überfluss. Radwege führen direkt durch die Anbaugebiete. Kleine Selbstbedienungsläden bieten eine reichhaltige Auswahl an jahreszeitlichem Obst und Gemüse. Einfach Geld ins Döschen werden und Ware mitnehmen. Öffnet man hier auf dem Stellplatz das Fenster zur rechten Seite, dann hört man den Bodensee. Öffnet man das Fenster zur linken Seite, dann riecht es nach frischem Gemüse :-)
Fast hätte ich es vergessen :-) Um einen Bogen zur Nord- und Ostsee zu schlagen: Wer gerne Fisch isst, der sollte sich hier am Bodensee die Felchen nicht entgehen lassen.
Soweit das kleine Update.
Bilder kommen ins Album sobald es die Internetverbindung zulässt.





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